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16. Dezember 2014

Küss mich von gestern auf heute

Ich bin noch keine vier Wochen zurück aus Skandinavien, da hat mich das Fernweh schon wieder fest in der Hand. Seit ich im Sommer das Live-Album von Bosse für mich und somit auch den Song Istanbul entdeckt habe, steht die Stadt am Bosporus ganz weit oben auf meiner "Muss-ich-unbedingt-mal-hin"-Liste. Architektur aus allen Zeitaltern von der Antike bis zur heutigen Moderne zeichnen ein einmaliges Stadtbild. Einige Stadtteile der türkischen Metropole sind bis zu 2600 Jahre alt und die Gemäuer haben drei große Weltreiche miterlebt. Nicht zuletzt deswegen, wurde Istanbul vor einigen Jahren zur  Kulturhauptstadt Europas ernannt und die historische Altstadt zum Weltkulturerbe erklärt. Auch die Tatsache, dass Istanbul auf zwei Kontinenten liegt ist etwas ganz Besonderes. Und einzigartig. Genau wie all die Moscheen, Museen und sonstige Sehenswürdigkeiten, denen ich unbedingt einen Besuch abstatten möchte. Es scheint, als gäbe es so unheimlich viel zu entdecken. Ich möchte über die zahlreichen Basare schlendern. Ich möchte Tee trinken in kleinen Straßencafés in der Altstadt. Ich möchte auf einem der Hügel in Camlica rumliegen und mir Pistazien in den Mund schieben, während ich zusehe wie die Stadt langsam aufleuchtet, weil es dunkel wird. Aber wie das nun einmal so ist, mein Fernweh ist riesig, mein Kalender voll und mein Konto leer. Gerade jetzt, so kurz vor Weihnachten und vor allem so kurz vor der letzten heißen Phase meines Studiums ist so ein Städtetrip wohl erst einmal nicht mehr drin. Aber spätestens im nächsten Sommer packe ich meine Tasche und fahre für ein paar Tage hin.
Foto Credits: Jacob T., Travel Noir

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