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6. März 2014

What's the best thing about your life right now?

Kingston Beach, Tasmanien. Das erste Mal Sand zwischen den Zehen seit über zwei Jahren. So lange ist es her, dass ich in Thailand am Strand lag. Und jetzt sitzen wir hier an einem kleinen Strand im Südosten Tasmaniens, haben unsere Zehen in den Sand gegraben und können unser Glück kaum fassen. Es ist wolkig, eine leichte Brise zerzaust unsere Haare, aber das bisschen Sonne, das durch die Wolken scheint, reicht um nicht zu frieren. Den Rest erledigt der Kaffee aus dem kleinen Café direkt an der Strandpromenade.

Im Gegensatz zu Sydney ist es hier ruhig und nahezu ausgestorben. In Hobart, der Hauptstadt des Inselstaates werden um zehn Uhr die Bordsteine hochgeklappt - ganz wie zuhause. Über das Hostel sprechen wir einfach nicht. Zum Schlafen reicht es, die restliche Zeit verbringen wir schließlich eh draußen.

Mit dem Mietwagen von Strand zu Strand: Kingston Beach, Blackman Bay, Sandy Beach, Cliffton Beach, Opossum Bay, Seven Mile Beach. Einer schöner als der andere, überall Häuser deren Vorgärten "for sale"-Schilder zieren. Eine gute Investition für das Alter. Die Gruppe älterer Damen, die ihren Kaffee am Pier trinken, ein Ausflug des Altenheims - die Lebensqualität ist spürbar so viel höher. Hier muss alt werden traumhaft sein. Die Aussicht auf das Meer lässt keinen Zweifel daran. Es scheint als könnte an diesem Fleckchen Erde nichts Schlechtes passieren, als könnte es einem hier an nichts fehlen.

Wir sitzen am Strand und essen Bonbons aus der Tüte. Auf das Papier in das die Zuckerbomben eingepackt sind, wurden Fragen gedruckt. "What's the best thing about your life right now?" Selten konnte ich mit größerer Sicherheit auf so eine Frage antworten. Hier zu sein. Mit einem tollen Menschen an meiner Seite, mit dem ich diese Momente teilen kann. Hier scheint vollkommene Zufriedenheit zum Greifen nah.

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