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28. Februar 2014

THE WILD LIFE - Abenteuer Ruhrpott

Die Familie der Streetwear Labels hat Zuwachs bekommen. THE WILD LIFE aus Essen haben erst vor zwei Wochen ihre erste Kollektion gelaunched, die neben den üblichen Verdächtigen, wie Shirts, Beanies und Beuteln auch Skateboard-Hardware beinhaltet. Woher der Name kommt, wieso eine Feder für das wilde Leben steht und wer überhaupt das Label ins Leben gerufen hat, habe ich beim kreativen Schöpfer selbst erfragt. 
THE WILD LIFE heißt ihr, aber wer steckt dahinter? Stellt euch doch mal kurz vor.
Hi Lena! Momentan mache ich (Stefan) alles noch alleine, allerdings habe ich einen kreativen und hilfreichen Freundeskreis, der mir in den Bereichen: Fotografie, Film und beraterischer Tätigkeiten unter die Arme greift. Danke euch dafür!
Streetwear Labels gibt es ja jede Menge. Was hat euch dazu gebracht euren eigenen Kram zu entwerfen?
Ach, das hat sich über die Jahre einfach so entwickelt. Ich fahre jetzt mittlerweile seit 24 Jahren Skateboard, bin Mediendesigner und hab schon früh immer mal eigene Boardgrafiken gemacht mit Schablonen oder einfach bemalt. Seit Anfang des Jahrtausends habe ich mich mehr und mehr von den Majorlabels distanziert und hauptsächlich kleinere Firmen aus der Umgebung supportet oder Blankosachen getragen. 2006 habe ich dann die ersten eigenen Decks produzieren lassen und 2007 kamen noch T-Shirts und weitere kleine Sachen hinzu. So konnte ich dann über die Jahre immer mehr Erfahrungen sammeln, die dann jetzt zu THE WILD LIFE geführt haben.
Warum zieren ein Vögelchen oder eine Feder eure Produkte? Wäre etwas wirklich Wildes nicht vielleicht passender gewesen?

THE WILD LIFE ist eine Company, die ihren Ursprung in der Großstadt hat. Die Idee dazu kam mir 2013 bei einer Session im Localpark, als es plötzlich tierisch laut wurde und hunderte von Raben einen riesigen Terror veranstalteten. Dabei ist mir das wilde Leben im Großstadtdschungel nochmal richtig bewusst geworden. Ich hatte direkt Bilder vor Augen, die nur noch umgesetzt werden mussten und so ist dann TWL entstanden. Die größten Inspirationen dafür sammle ich durch Skateboarding, Streetart, Musik und das Leben im urbanen Raum.
Auf eurer Seite steht, dass ihr möglichst viel selbst in Handarbeit macht. Kann ich mir dich jetzt an einer Druckpresse oder Nähmaschine vorstellen?

Du wirst lachen, aber ich sitze wirklich an der Nähmaschine und nähe die Etiketten ein. Ich habe meiner Oma früher mal über die Schulter geschaut. Der Siebdruck wird in Düsseldorf bei Rebel´s Garage in Handarbeit gemacht. Die Qualität des Drucks stellt uns sehr zufrieden. Besten Dank an Sascha auf diesem Wege.
Habt ihr schon konkrete Pläne wie es weitergehen soll?

Wir sind ja gerade erst eine Woche am Start. Das Wichtigste ist jetzt erst einmal, die Marke bekannter zu machen und zu etablieren. Und dafür brauchen wir jeden Einzelnen von euch, der sich mit uns identifizieren kann, die Sachen mag und uns unterstützt. Ideen und Visionen gibt es natürlich eine Menge. In Zukunft wollen wir noch mehr selber machen, am liebsten zwei Kollektionen im Jahr releasen und Leute angemessen supporten. Und natürlich freuen wir uns auf ein wildes 2014!

Zum Shop geht es hier, das Lookbook kann man sich mit einem Klick hier ansehen. Bei Facebook gibt es Neuigkeiten und Gewinnspiele, sowie Skateboard Clips. Schaut mal vorbei, es lohnt sich!

Kommentare:

  1. Nicht, dass ich heute schon ein Vermögen an den Frontlineshop und Threadless überwiesen habe, nein, nun musste auch noch eine T-Shirt-Bestellung raus. <3

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    1. das wird den stefan sicher freuen. ich hab ihm heute schon einen hipsteriesquen turnbeutel abgekauft. <3

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