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8. November 2013

Miles of Mountains

Immer wenn ich sehe wie  sich die Berge vor meinen Augen auftürmen und ausbreiten, hüpft mein Herz ganz aufgeregt. Dabei kenne ich die Berge schon von klein auf. Schon mit fünf Monaten erkundete ich sie aus dem Kinderwagen heraus, mit vier Jahren bockig auf Skiern und seit ich dreizehn bin auf dem Snowboard. Das ist so ein Familiending bei uns. Das Bergweh liegt mir im Blut, seit Generationen vererbt. Umso schöner war es, dass ich vor ein einigen Wochen mal wieder mit meinen Eltern in die Berge fahren durfte. Sechs Skitage, fünfeinhalb davon mit strahlendem Sonnenschein, fünfzehn Zentimeter Neuschnee und drei Kilo mehr auf der Waage, dank großartigem Essen. Das einzige was fehlte, war mein Schwesterherz, die ihre Absage wohl direkt nach den ersten paar Bildern, die ich ihr schickte, bereute. Nächstes Jahr fahren wir dann wieder alle gemeinsam, ja? Studieren kann man nämlich auch wann anders. Es gibt ja nicht umsonst zwei erlaubte Fehltermine in den Seminaren. Und für ein paar Tage mit den Liebsten im Schnee nehme ich die mehr als gern in Kauf.

1 Kommentar:

  1. Mit welcher Kamera hast du denn die Fotos gemacht?
    Da krieg ich auch direkt Lust auf's Snowboarden... :)

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