Pages

1. September 2013

Auf den Dächern Festival 2013

via
Höchst exklusiv laden tape.tv und Spiegel Online am nächsten Sonntag ein, der Höhenangst mit guter Musik zu trotzen. Wie der Name schon vermuten lässt, gibt es Livemusik über den Dächern Berlins. Rauf auf's Dach darf nur, wer einen Namen hat oder anderweitig geladen worden ist. Für Lieschen Müller und Peter Meier gibt es allerdings die Chance Tickets zu gewinnen. Hier zum Beispiel. Oder hier. Einen Versuch ist es definitiv wert, denn die Veranstalter haben sich bei der Zusammenstellung des Line-Ups für das Auf den Dächern Festival 2013 nicht lumpen lassen.

Thees Uhlmann, der bei mir eher einen Brechreiz als Gänsehaut auslöst, hat seit letzter Woche sein neues Album "#2" draußen. Wer ihn nicht als Sänger von Tomte kannte, kennt ihn spätestens seit seinem Hit "Zum Laichen und Sterben ziehen die Lachse den Fluss hinauf". Dass ich mit seiner Musik wenig anfangen kann macht aber rein gar nichts, denn Laura mag ihn dafür umso mehr. 

Alligatoah kenne ich aus der neusten Juice Ausgabe. Kenner wissen, dass er bereits vor Jahren Mixtapes und Alben veröffentlichte, ich fand dies erst just heraus. Sein im August veröffentlichtes Album "Triebwerke" landete direkt auf Platz 1 der Albumcharts. Schade über mein Haupt, denn er scheint einer der neuen Sterne am Rap-Himmel zu sein. Oder zu werden.

White Lies sind drei Typen aus London, die ein bisschen wie die Editors klingen. Aber mit ein wenig mehr Schwung. Ihr neues Album "BIG TV" ist der ideale Soundtrack für die sicher bald einsetzende Winterdepression. Und das ist jetzt nicht halb so negativ gemeint, wie es vielleicht klingt. Denn, wie heißt es so schön? Geteiltes Leid ist halbes Leid. Denn das was sie machen, also Leiden, das machen sie gut.

Kakkmaddafakka waren für mich das Highlight des Dockville Festivals 2011. Die fünfköpfige Kapelle aus Norwegen spielt seit Jahren auf den großen Festivalbühnen Europas und schaffte mit dem Überhit "Restless" ihren endgültigen Durchbruch. Unlängst veröffentlichten sie ihr drittes Album mit dem Titel "Six Month is a Long Time", welches bei mir - wie auch die anderen beiden Alben - für gute Laune und große Lust zum Tanzen sorgt. 

Thomas Dybdahl kommt, wie die Jungs von Kakkmaddafakka auch, aus Norwegen. Er ist ein alter Hase im Musikbiz, wenn auch ein eher in seiner Heimat bekannter. Sämtliche Vorschläge ähnlich klingender Künstler von einschlägigen Musik-Streaming-Diensten waren mir gänzlich unbekannt. Was aber nichts heißen soll, denn nach eingehender Hörprobe kann ich sagen: mag ich! Freu ich mich drauf!

Is Tropical sind doch die mit dem blumigen Cover? Die, zu denen man nicht so richtig still sitzen kann? Ja, genau das sind Is Tropical. Indietronica ist da das Zauberwort, glaube ich. 

Wer dachte, dass wäre es: Halt! Stop! Ein Platz im Line-Up-Boot ist noch frei. Und da kommt ihr ins Spiel. Bis heute Abend kann man nämlich noch mitbestimmen, welcher Nachwuchskünstler das Line-Up vervollständigen und auch auftreten darf. Wer da so zur Auswahl steht und wie man für seinen Favoriten abstimmt, erzählt euch der nette Typ von tape.tv hier.

Dass Laura und ich das Glück haben dabei sein zu dürfen, haben wir Steffi von tape.tv zu verdanken. An dieser Stelle also ein dickes Dankeschön dafür an dich, liebe Steffi! Für alle, die nicht dabei sein können, keine Panik. Ihr habt die Möglichkeit das Festival ganz entspannt auf der Couch über den Livestream zu verfolgen. Mit kühlen Erfrischungsgetränken und Knabbereien. Oder der obligatorischen Sonntags-Pizza. Ihr seht also: wo ihr das Festival nun schaut ist egal - aber schaut es, es wird ganz sicher ein krönender Abschluss der Berlin Music Week!

Kommentare:

  1. Ich freue mich demnächst auf das berlin festival! :)

    X
    Jasmin
    http://www.my-berlin-fashion.com

    AntwortenLöschen
  2. Hahaha...ich liebe White Lies, aber du hast sie schon sehr treffend beschrieben :) Nix gegen ein bisschen kollektives Leiden! Ich wünsch dir jedenfalls ganz viel Spaß, genieß es!

    AntwortenLöschen