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16. September 2013

#ADDF

Vorletzten Sonntagnachmittag machten Laura und ich uns auf zum Auf den Dächern Festival, organisiert von tape.tv und Spiegel Online, wie bereits hier angekündigt. Da wir mittags zunächst dem New Music Award einen Besuch abstatteten, verpassten wir die Auftritte von Family of the Year und Thomas Dybdahl und kamen etwas abgehetzt, aber passend zum Ausklang des Teesy Auftritts auf dem Dach des nhow Hotels an. Dort tummelten sich schon glückliche Gewinner, fleißige Helfer, Kameramänner, Kabelträger und Künstler. Das Wetter war zwar nicht mehr ganz so sommerlich wie an den vorherigen Tagen, aber auch ohne die Sonne war es ein fabelhafter Nachmittag mit jeder Menge guter Musik und Spaß. Ohne viele Worte lasse ich meine höchst professionellen Konzertfotos sprechen und verweise auf die Mitschnitte der einzelnen Auftritte, zu denen man gelangt, wenn man auf die Namen der Künstler klickt. Viel Vergnügen!

Während auf dem Nachbardach Claire spielten, machten wir es uns in der Fotobox von Spiegel Online gemütlich und hielten den Moment standesgemäß auf einem schwarz weißen Fotostreifen fest, bevor wir uns Is Tropical ansahen. Die drei Jungs aus London spielten zum Tanz auf, allerdings bewegte die steife Brise auf dem Dach mehr Haare als rhythmische Kopfbewegungen zur Musik. Jedenfalls bei mir.

Mein musikalisches Highlight waren Kakkmaddafakka. Die überaus sympathischen Norweger spielten auf dem Dach des Universal Music Gebäudes vor einer äußerst tanzlustigen Menschenmenge. Anders als auf dem nhow Hoteldach wurde mitgesungen, mitgelacht und getanzt. Wer bei diesem Auftritt still stand muss blind, taub oder geschmacklos gewesen sein. Allein die beiden Background Tänzer schürten genug Tanzwut, um mehr als nur den Kopf leicht nicken zu lassen. Es wurden Hits von sämtlichen Alben gespielt und gescherzt was das Zeug hielt.  
Damit wir den Anschluss nicht verpassten, machten wir uns zeitig auf und wechselten das Dach. Nebenan sollte schließlich Hiphop-Hoffnung Alligatoah für Stimmung sorgen. Im Gepäck hatte er eine Staffelei, eine leere Leinwand, Farbe und seinen Leibeigenen BattleBoi Basti. Es wurde gemalt, gerappt und einige Zuschauer erwiesen sich als textsichere Fans. So wurde in Hiphop-Manier mit den Armen gefuchtelt und kräftig mitgesungen. Oder im Stil des Konzertgängers von 2013 alles mit dem Mobiltelefon oder der Kamera gefilmt. Das äußerst gelungene, abstrakte Kunstwerk ging nach dem Auftritt übrigens an eine charmante junge Dame, die sich sichtlich freute. Wer kann schon behaupten, dass er einen echten Alligatoah über der Couch hängen hat?


Das darauffolgende Akustik-Set der Londoner Band White Lies ging traurigerweise Hand in Hand mit einem Fotoverbot und auch meine Abendplanung machte mir einen Strich durch die Rechnung. So ging es für mich nach Alligatoah nicht wieder rüber auf das Universal Music Dach, sondern zurück auf den Boden der Tatsachen. Laura harrte allerdings noch tapfer aus und sah sich das Konzert von Thees Uhlmann an. Bei ihr gibt es also weitere Bilder und natürlich auch einen Bericht über das ADD Festival 2013.

In diesem Sinne, wir hatten viel Spaß und hoffen, man sieht sich nächstes Jahr wieder auf den Dächern.

Kommentare:

  1. oah, ich liebe diese veranstaltungen von tape.tv... da gibt's haufen gute videos bei youtube. finde diese beiden super:
    https://www.youtube.com/watch?v=fx070-sMNJI
    https://www.youtube.com/watch?v=zhPTMpm3YfM
    liebst,
    maze

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  2. sieht nach einer gelungenen veranstaltung aus :)

    wir haben endlich die dritte ausgabe unseres magazins namens 'dreams' herausgebracht. besuch uns doch mal und klick dich durch! wir freuen uns auf dich! x
    www.offcolor.de

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