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22. Mai 2013

The City that we love


Ich bin wirklich spät dran, um auf den Bastille Zug aufzuspringen. Es wird scheinbar im Radio schon tot gespielt und auch im Facebook'schen Newsfeed taucht es regelmäßig wieder und wieder auf, aber ich bin trotzdem so begeistert, dass ich ein paar Worte darüber verlieren muss. Allein weil 'Pompeii' in der akustischen Version mindestens genauso gut ist, wie das Original. Und weil Sänger Dan Smith irgendwie ganz süß ist.

Bastille, eine vierköpfige Band aus London, entstand aus einem Soloprojekt des Singer-Songwriters Dan Smith. Aber nicht nur der Hit 'Pompeii' überzeugte mich. Die gesamte Platte 'Bad Blood' ist auf Erfolg programmiert mit ihren mitreißenden Refrains und mitten ins Herz treffenden Balladen. Hip mit einem Dreieck anstelle des As musizieren die vier Herren mit elektronischen Pop-Songs munter den Sommer in mein Herz - auch wenn es draußen in Strömen gießt. Mit dem Sound im Ohr tanze ich auch im Regen auf der Straße. Zu 'Laura Palmer' (Twin Peaks! ) oder 'Theese Streets'. Stundenlang.

Ein bisschen Sommer hatte ich allerdings immerhin am Wochenende. Das verbrachte ich kurzfristig in Berlin und genoss den zweiten Sommertag des Jahres im Freiluftkino Pompeji. Nach einem wunderbaren Konzert unter freiem Himmel und einem Marsch durch gefühlt ganz Berlin für eine Pizza weit nach Mitternacht, fielen wir müde ins Bett als es schon wieder hell wurde. Für solch spontane Ausflüge bin ich ja immer zu haben, mit dem Fernweh als treibende Kraft. Selbst, wenn es zum wiederholten Male in die Hauptstadt geht. Alles ist besser als Monotonie und Stillstand. Bevor diese beiden Endgegner sich einschleichen können, entfliehe ich dem Alltag nächste Woche schon wieder. Es wird schließlich mal wieder Zeit für ein paar Tage in Wien. Und dreimal dürft ihr raten, was ich auf dem Flug dahin hören werde.

Bastille - Laura Palmer Bastille - These Streets

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