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14. Januar 2013

Le temps passe vite.

Und schon ist das Wochenende vorbei und ich befinde mich wieder auf der heimischen Couch. Zeit vergeht wirklich viel, viel schneller, wenn man sie mit lieben Menschen verbringt. Und das habe ich wirklich, meine Zeit mit lieben Menschen verbracht.

Am Gar du Nord angelangt, wurde ich freudestrahlend in die Arme geschlossen. Wiedersehensfreude ist (neben Schadenfreude) eben die schönste Freude. Bei einem Kaffee in einem kleinen, hübschen Café im Bastille Viertel wurden Neuigkeiten ausgetauscht, dann ging es in die wunderbare Wohnung, die ich die letzten Tage mein Zuhause nennen durfte. Dunkler Holzboden, große Sprossenfenster, hohe Decken - alles was mein Altbauherz begehrt. Ein gesundes Abendessen und einige Gläser Wein später, befanden wir uns in der Tape Bar. Ein kleines, ranziges Lokal mit wüst vollgeschriebenen Wänden, das   eine wunderbare Bar-Atmosphäre zu bieten hat. Und schöne Männer. 

Samstag klapperten wir dann nach einem späten Frühstück den Eifelturm, das Moulin Rouge, Montmatre und den Louvre ab. Europäer unter 25 dürfen umsonst hinein, also sagten wir der Mona Lisa schnell 'Bonjour!'. Ich war weniger begeistert von der Mona Lisa selbst, als von der Architektur des Louvres. Die hohen Decken der Aussstellungshallen und ihre aufwendige Verziehrungen sind definitiv sehenswert. Nach dem kulturellen Teil, wollten wir noch ein wenig Geld ausgeben und begaben uns nach Châtelet. Die Kombination aus Winterschlussverkauf und Samstag Nachmittag machte es allerdings unmöglich auch nur halbwegs entspannt durch die Geschäfte zu bummeln. Genervt und hungrig fuhren wir also zurück und ruhten uns etwas aus, bevor uns der Hunger dann ins hübsche Café Crème, nah am Place da la Republique, trieb. Ein äußerst gesundes Abendessen, bestehend aus einem vegetarischen Burger und unfassbar dünnen Fritten, serviert von einem sehr attraktiven Kellner und zwei Flaschen Wein rundeten den Abend ab. Der Plan noch tanzen zu gehen wurde durch meinen frühen Zug vertagt, aber so hatten wir Sonntag Morgen noch Zeit für ein traditionell französisches Frühstück in einem hübschen Bistro. 

Wind, Regen, Kälte und die kurze Zeit, die ich in Paris war, taten dem Wochenende keinen Abbruch. Es war sehr, sehr schön und sollte dringend bald wiederholt werden. Mit etwas mehr Zeit.




Kommentare:

  1. würde ich am donnerstag nicht selbst verreisen, wäre ich extrem neidisch ;)
    ... schön geschrieben.

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  2. hey du! ich find dich wunderbar!! Gehen wir nen Kaffee trinken? ;)

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  3. oh oh ich glaube das bedeutet eher dvd abend haha :) jaa da bist du leider die erste die sich gemeldet hat wegen einem bloggertreffen. aber vllt lässt sich das ja trotzdem noch organisieren!!!

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  4. schreib du doch auch mal was dazu, vielleicht meldet sich ja noch jemand

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