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3. August 2012

I’m in love with the way you're in love with the night.


Eine Band zu erst live zu erleben und dann auf Platte immer noch zu lieben, das ist nicht gerade der Normalfall. Mir fallen auf Anhieb zwei Hände voll Bands ein, die ich sehr gern auf Platte höre, live aber nicht zwingend sehen muss.

Ganz anders aber bei The Gaslight Anthem. Das ist große Liebe, seit dem ersten Ton, den ich vor zwei Jahren auf dem Area4 vernommen habe. Als ich die frohe Botschaft vom neuen Album las, war ich ganz aus dem Häuschen. Schließlich ist es schon zwei Jahre her, dass die vier Jungs aus New Brunswick ihre Platte 'American Slang' veröffentlichten. Genau wie die letzten drei Platte, überzeugt auch die neue Platte durch Brian Fallons rauchige Stimme und reißt selbst Tanzfaule von den billigen Plätzen. 14 Songs, von denen alle sowohl musikalisch als auch textlich kleine Meisterwerke mosaikartig ein großes Meisterwerk von Album zusammen zaubern. Der unverkennbare Klang der Band zwar ist geblieben, aber gerade das erfreut mich in Zeiten der Dubstep Parts und "Ver-Flo-Rida-rung". Bands, die ich vor Jahren für großartig befand für ihren indivudualistischen Klang und ihren eigenen Stil, lassen mich nun mit einem Augenrollen das Radio abschalten. Läuft 45 im Radio, drehe ich auf.

And it travels from heart to limb to pen. In den Songs ist so viel Herzblut, so viel Gefühl. Die Band ist eigentlich gar nichts überragend Besonderes im schillernd bunten Musikbiz, allerdings macht sie genau diese Tatsache zu etwas Besonderem. Es geht darum Geschichten durch Songs zu erzählen, Menschen zu erreichen und zu berühren. Und wer könnte das besser als Mr. Brian Fallon höchstpersönlich?



1 Kommentar:

  1. Also bei mir ist gibt es auch nur sehr wenige Bands, die ich sowohl live als auf Platte gerne höher..das ist doch meistens ein riesen Unterschied, finde ich :) Liebe Grüße

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