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7. Juni 2012

Wir 2.0

Das es mir ernst ist merkt man spätestens jetzt, wo ich meinen Kleiderschrank rigoros ausgemistet habe um neuen Sachen Platz zu machen. Nicht neuen Sachen für mich, nein, seinen. Ungetragenes Zeug und Altlasten entfernt. Tshirts und Pullis von vergangen Abenteuern und Liebschaften, von denen ich mich bis vor einer Weile nicht trennen konnte. An einigen hingen einfach (zu) viele Erinnerungen. All diese Sachen befinden sich nun in Kisten verstaut im Keller oder sogar wieder bei ihren ursprünglichen Besitzern. Der Drang all das plötzlich loszuwerden überrumpelte mich ebenso wie die Situation in der ich mich befinde. Alles ist im Wandel, die heiße Planungsphase beginnt. Was haben wir, was brauchen wir? Wo bekommen wir es günstig her? Und wie bin ich eigentlich so schnell in dieses 'wir' gerutscht? Dieses 'wir' das mir vor einer Weile noch Würgreize und Schüttelanfälle bereitete, dieses 'wir' das mich zuvor nur enttäuscht, betrogen und verraten hat. Aber dieses 'wir' ist anders, quasi ein 'wir 2.0' bei dem alles besser ist. Besser, weil anders oder anders, weil besser. Ganz genau weiß ich das noch nicht. Aber es fühlt sich gut an und darum geht es ja bekanntlich, nicht wahr? Dafür räume ich dann auch gerne all meine geliebten Baggy Hosen aus früheren Zeiten in den Keller um Platz für Hosen zu machen, die mir beim besten Willen einfach nicht passen wollen, weil sie so eng sind. Aber auch das nehme ich hin, gerne sogar. 

1 Kommentar:

  1. gebatikt habe ich auch schonmal, frage mich, warum ich das bis heue nicht gepostet habe.. :D aber muss ich unbedingt nochmal machen :)

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