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28. März 2012

Maybe I'm a crook for stealing your heart away


Ein freier Tag, der erste seit gefühlten Ewigkeiten. Die letzte Woche hätte kaum stressiger sein können. Kein Tag an dem ich nicht mindestens 14 Stunden unterwegs war, keine Nacht mit mehr als nur ein paar Stunden Schlaf. Spontan war ich in Frankfurt auf der Musikmesse zum arbeiten. Es waren diesmal nur zwei Tage, aber anstrengender als die vier Tage zusammen letztes Jahr. Dafür gabs aber auch viermal so viel Spaß. Selten trifft man so viele interessante und spannende Leute an einem Ort, zum Greifen nah und doch irgendwie zu weit weg. Irgendwie ganz niedlichen Jungs vorgestellt werden und erst später erfahren wer sie sind und was sie machen, während man sich schon die Hände gewaschen hat - ärgerlich. Meine Hand wäre bei extremen Fans sicherlich eine Menge Geld wert gewesen. Aftershow Parties, Presse-Preisverleihungen, Free Drinks, spitzen Catering und dafür auch noch bezahlt zu werden ist wirklich fantastisch. Dafür halte ich auch sehr gern die ungeheuren Schmerzen meiner Füße aus, die nach stundenlangem Laufen auf hohen Schuhen meine restlichen Körper nicht mehr tragen wollen. Schlaf und Entspannung für etwas mehr als eine Stunde im Zug zurück nach Köln, ins Bett um gefühlte 4 Stunden zu schlafen und dann wieder zur Uni zu schlurfen. Blockseminar, zwei Wochen in Folge. Komprimierte Unsinnigkeit auf sich ewig ziehende 5 Stunden am Tag. Ein Wochenende, das kein Wochenende war, ein Sonntag ohne Ausschlafen trotz durchtanzter Nacht mit den liebsten Kölnern. Zwei Präsentationen ohne Sinn und Verstand und heute endlich frei. Mein kleines Wochenende, mitten in der Woche.

Von der Sonne im Gesicht geweckt werden, dann Frühstück im Bett, mit der lieben Mitbewohnerin durch die Stadt bummeln und später ans Rheinufer mit Eis und vllt zur Feier des freien Tages mit einem Kölsch den Abend ausklingen lassen. Es sind schließlich die kleinen Momente, die uns glücklich machen. Ein Mittwoch, den eigentlich nichts besonders macht. Außer der Tatsache, dass er meine rettende Insel im rasenden Alltagsstrudel ist.

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