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19. Dezember 2011

"Die machen ja gar nicht so krasse aufdiefresse Musik."

Seit ich 16 bin schlägt mein Herz für laute Musik mit wüstem Rumgeschreie. Woher das genau kommt, das kann ich nicht sagen, aber seit diesem einen Abend in Essen auf der Persistence Tour, da ist es um mich geschehen. Die zahlreichen Konzerte, die ich seitdem besucht habe, erfüllen mich immer mit einer unheimlichen Zufriedenheit. Wut wird Platz gemacht, Gefühle herausgebrüllt und das stets so ehrlich.
So bin ich gestern nach Bochum gefahren um mir die Band von ein paar Bekannten anzusehen, die gemeinsam mit More Than Life und Defeater gespielt haben. More Than Life hab ich Anfang des Jahres mal gesehen und für nicht allzu gut befunden. Dieses Mal allerdings war ich erstaunlicherweise plötzlich ganz anderer Meinung. Es war tatsächlich ein gutes Konzert und Freunde, die die Herren schon öfter sahen bestätigten meine Meinung. Das wäre die erste Tour gewesen, wo die Konzerte gut waren. Auf Platte sollen die nämlich ganz toll sein. Defeater waren als Headliner eingeplant, ich hatte zwar vom Namen bereits mal gehört, aber mir nie etwas von denen angehört. Fehler! Ganz großer Fehler, ich bin nämlich um meinen Zug zu bekommen nach More Than Life gegangen und hab sie mir nicht mehr angesehen. Heut wurde mir dann unter die Nase gerieben wie gut die fünf Jungs aus Boston doch gewesen seien.
Dank diversen youtube Videos bin ich nun todtraurig und ärgere mich schwarz nicht dort geblieben zu sein. Noch einmal passiert mir so etwas nicht. Außerdem geh ich aufs nächste Konzert von denen. Ich muss, unbedingt.

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