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29. März 2015

Food: Vigårda, Stockholm


Als ich im November letzten Jahres mit meiner Freundin Vanessa in Stockholm war, habe ich gelernt, dass man dort nicht nur stundenlang spazieren, staunen und eine nach der anderen Speicherkarte vollknipsen, sondern man auch richtig gut essen kann. Jede Menge sogar und zwar nicht nur kalorienreiches Gebäck in kleinen, gemütlichen Cafés. Statt einer Stadtrundfahrt hätte ich sehr gerne so etwas wie einen Restaurant Crawl gemacht, bei dem ich überall mal reinspringen darf, um ein zu Häppchen essen und dann direkt weiterzuziehen. Da das aber weder angeboten wird noch in unseren Zeit- und Finanzplan gepasst hätte, haben wir uns vorher durch die Expertentips auf diversen Stockholm-Blogs geklickt und haben uns ein paar Favoriten ausgesucht. Unter anderem fiel unsere Wahl auf den Burgerladen Vigårda, der ziemlich zentral im Einkaufsviertel und somit quasi fast auf dem Weg zu unserem Hostel lag. Außerdem gehen Burger schließlich immer. Zumindest, wenn man Fleisch isst. Ich hatte mich den ganzen Tag auf einen schmackigen Burger gefreut und wurde leider ein bisschen enttäuscht. Das soll nicht heißen, dass es nicht lecker war. Das war es, sogar sehr. Aber es war eben kein richtiger Burger, sondern ein Brötchen, Feta sowie gebratenes und rohes Gemüse. Klingt so gut wie es war, aber ein triefender Burger war es eben nicht. Der lag auf meinem Nachbarteller und wurde von Vanessa für prima befunden. Die Pommes und der Salat erhielten ebenfalls ein zufriedenes Grinsen. Und für einen Preis von unter 8€ für Burger, Pommes und Salat kann man da wirklich nicht meckern. Falls also jemand demnächst nach Stockholm fliegen sollte, Burger bei Vigårda könnte man auf die To-Eat-Liste setzen.